Konflikte in der Nachfolge durch Mediation bewältigen
Konflikte in der Nachfolge durch Mediation bewältigen

Bei der Übergabe eines Unternehmens an einen Nachfolger spielen nicht nur harte Fakten eine Rolle. Persönliche Befindlichkeiten und Ängste - also psychologische Faktoren - sind von enormer Bedeutung. Egal ob das Unternehmen von Familienangehörigen, von Führungskräften des Unternehmens oder Interessenten von außerhalb weitergeführt wird, in den seltensten Fällen läuft die Übertragung konfliktfrei. Erbstreitigkeiten, Kaufpreis und die zukünftige Unternehmens-strategie sind häufig Anlass für langwierige und unternehmensschädigende Streitigkeiten.

Bei der Lösung solcher Konflikte kann Mediation hilfreich sein. Mediation ist ein Verfahren zur freiwilligen, außergerichtlichen Streitbeilegung, bei dem die Parteien mit Hilfe eines neutralen Dritten, des Mediators, eine eigenverantwortliche Problemlösung erarbeiten.

Der Vorteil der Mediationsverfahren gegenüber gerichtlichen Auseinander-setzungen oder dem Weiterschwelen von Konflikten ist, dass nach wirtschaftlichen Lösungen, bei denen beide Seiten gewinnen können (win-win-Situation) gesucht wird. Gesichtsverluste können vermieden werden, wodurch die Zusammenarbeit mit den Unternehmenspartnern, Übergebern, Nachfolgern und Mitarbeitern weniger belastet fortgesetzt werden kann. Der Mediator hat dabei keine Entscheidungs- oder Zwangsgewalt, sondern soll ausschließlich helfen, Konflikte zum beiderseitigen Vorteil zu lösen.

In unserem „Kompetenznetz Unternehmensnachfolge Rhein-Erft“ sind eine Reihe von Wirtschaftsmediatoren gelistet, die über die notwendigen Kenntnisse speziell für Ihr Problem verfügen. Gerne filtern wir für Sie in unserer Datenbank einen geeigneten Mediator heraus.


 
 

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