
Das Institut für Mittelstandsforschung hat im Auftrag der Handelskammer Hamburg in einer Studie festgestellt, dass nur 65 % aller Unternehmensübertragungen planmäßig erfolgen. Drei von zehn übergebenen Unternehmen müssen aufgrund von unerwarteten Vorfällen wie Unfall, Krankheit, Familientrennungen usw. relativ kurzfristig und unvorbereitet übertragen werden.
Wenige Unternehmen haben Vorsorge für den Fall der unvorhergesehenen Abwesenheit des Unternehmensleiters getroffen: Nur knapp über 50 % haben eine Stellvertretung. Dabei kann bereits eine 14-tägige ungeplante Abwesenheit für das Unternehmen schwerwiegende Folgen haben.
Planspiel: Was wäre, wenn...
„Was wäre, wenn ich morgen nicht in meinen Betrieb gehen kann?“ Stellen Sie sich doch mal diese Frage und versuchen Sie dabei zunächst die großen, dann aber auch die kleinen Detailprobleme zu berücksichtigen. Sprechen Sie das Thema in der Familie und im Unternehmen an. Damit Ihre Familie und Ihr Unternehmen im Falle eines Unglücks in Form von Unfall oder Krankheit nicht unnötigen Schaden nimmt, sollten Sie einen Notfall-Koffer gepackt haben.
Der Notfallkoffer sollte enthalten
Es gibt eine Vielzahl von Fragen, die Sie klären sollten, damit Sie sicher sein können, dass der Betrieb im Ernstfall den Umständen entsprechend geregelt weiter geht. Insbesondere für die erbrechtlichen Angelegenheiten ist es ratsam, den Rat eines Anwalts einzuholen oder ein notariell beglaubigtes Testament zu machen. Erkundigen Sie sich insbesondere, welche Regelungen eintreten, wenn Sie selbst keine Regelung treffen.
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