Corona Pandemie

CORONA-INFO
Finanzielle Hilfen.

UNTERSTÜTZUNGSMAßNAHMEN FÜR BETROFFENE UNTERNEHMEN

Die Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) gefährdet die menschliche Gesundheit und wirkt sich zunehmend auch auf die Unternehmen im Rhein-Erft-Kreis aus. Beeinträchtigungen können u.a. ein sinkender Konsum, unterbrochene Lieferketten oder verzögerte Zahlungen sein. Dies kann zu Liquiditätsengpässen führen. Wir haben für Sie sämtliche Maßnahmen und finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten seitens des Bundes und Landes Nordrhein-Westfalen zusammengefasst und helfen Ihnen bei Fragen gerne telefonisch unter 02271 994990  oder via E-Mail (info@wfg-rhein-erft.de) weiter.

AKTUELLES
 

Die aktuelle Fassung der Corona-Schutzverordnung sowie die Anlage zu „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ können Sie der Linksammlung unten entnehmen.

Neue Coronaschutzverordnung (gültig ab dem 25.01.2021)

Der Lockdown wird bis zum 14.02.2021 verlängert. In öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Arztpraxen gilt die Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken. Weitere Informationen können Sie der neuen Coronaschutzverordnung entnehmen, Änderungen sind gelb markiert.

Überbrückungshilfe III - Update

Die Überbrückungshilfe III wird erweitert und aufgestockt. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Anpassungen im Überblick:

  • Einheitliches Kriterium bei der Antragsberechtigung: Alle Unternehmen mit mehr als 30% Umsatzeinbruch können die gestaffelte Fixkostenerstattung erhalten. Das heißt: Keine Differenzierung mehr bei der Förderung nach unterschiedlichen Umsatzeinbrüchen und Zeiträumen, Schließungsmonaten und direkter oder indirekter Betroffenheit.
  • Erweiterung der monatlichen Förderhöhe: Anhebung der Förderhöchstgrenze auf bis zu 1,5 Millionen Euro pro Fördermonat (bisher vorgesehen 200.000 bzw. 500.000 Euro) innerhalb der Grenzen des europäischen Beihilferechts. Fördermonate sind November 2020 bis Juni 2021.
  • Abschlagszahlungen: Abschlagszahlungen wird es für alle antragsberechtigten Unternehmen geben, nicht nur für die von den Schließungen betroffenen Unternehmen. Sie sind bis zu einer Höhe von 100.000 Euro statt bislang vorgesehenen 50.000 Euro für einen Fördermonat möglich.
  • Anerkennung weiterer Kostenpositionen: Für Einzelhändler werden Wertverluste unverkäuflicher oder saisonaler Ware als erstattungsfähige Fixkosten anerkannt; Investitionen für die bauliche Modernisierung und Umsetzung von Hygienekonzepten ebenso wie Investitionen in Digitalisierung und Modernisierung können als Kostenposition geltend gemacht werden, wie z.B. Investitionen in den Aufbau oder die Erweiterung eines Online-Shops. (Quelle Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)

Weitere Informationen, auch zu der Neustarthilfe für Soloselbstständige, finden Sie hier.

 

Neue Coronaschutzverordnung (gültig ab dem 11.01.2021)

Der Lockdown wird bis zum 31.01.2021 verlängert. Weitere Informationen können Sie der neuen Coronaschutzverordnung entnehmen.

 

Neue Coronaschutzverordnung (gültig ab dem 16.12.2020)

Der Einzelhandel wird bis zum 10. Januar 2021 weitestgehend geschlossen. Ausnahmen sind u.a.:

  • Lebensmittelhandel
  • Apotheken und Drogerien
  • Poststellen und Zeitungsverkäufe
  • Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte
  • Kioske und Weihnachtsbaumverkauf

Weitere Ausnahmen sind in der Coronaschutzverordnung aufgeführt.

Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege sind nicht erlaubt (z.B. Kosmetik, Maniküre, Tätowieren oder Friseurleistungen). Ausgenommen davon sind medizinisch notwendige Behandlungen wie Physio-, Ergo- und Logotherapien.

Gastronomiebetriebe bleiben weiterhin geschlossen, jedoch Lieferung und Abholung von Speisen ist weiterhin möglich. Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum wird ab dem 16. Dezember untersagt. Der Verkauf von Feuerwerkskörpern ist verboten (Quelle: Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen).

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Coronaschutzverordnung.

 

NRW-Soforthilfe (Rückmeldeverfahren)

Was Sie bei dem Rückmeldeverfahren zur NRW-Soforthilfe beachten müssen, erläutert Ihnen der vom MWIDE erstellte Erklärfilm anschaulich. Diesen finden Sie hier.

 

Außerordentliche Wirtschaftshilfe (Dezemberhilfe)

Für alle Unternehmen (auch öffentliche), Selbstständigen, Vereinen und Einrichtungen, die direkt sowie indirekt von erneuten vorübergehenden Schließungen (Bund-Länder-Beschluss) durch die Corona-Pandemie betroffen sind, können diese außerordentliche Wirtschaftshilfe beantragen. Sie wird anteilig für jeden Tag im Dezember 2020 berechnet, an dem ein Unternehmen tatsächlich vom Corona-bedingten Lockdown direkt, indirekt oder über Dritte betroffen war (Leistungszeitraum).

Mit der Dezemberhilfe werden im Grundsatz erneut Zuschüsse von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus Dezember 2019 anteilig für die Anzahl an Tagen der Schließung im Dezember 2020 gewährt. Das europäische Beihilferecht erlaubt eine Förderung von derzeit insgesamt bis zu einer Million Euro ohne konkrete Nachweise eines Schadens. Soweit es der beihilferechtliche Spielraum der betroffenen Unternehmen angesichts schon bislang gewährter Beihilfen zulässt, wird für die allermeisten Unternehmen der Zuschuss in Höhe von bis zu 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats auf dieser Grundlage gezahlt werden können. Die Antragstellung wird aktuell vorbereitet.

Anträge können über die IT-Plattform der Überbrückungshilfe (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de) gestellt werden. Der Antrag wird wie bei der Novemberhilfe über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder andere Dritte erfolgen. Soloselbstständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können mit dem Direktantrag im eigenen Namen (ohne prüfenden Dritten) bis 5000,- Euro beantragen. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Außerordentliche Wirtschaftshilfe (Novemberhilfe)

Für alle Unternehmen (auch öffentliche), Selbstständigen, Vereinen und Einrichtungen, die direkt sowie indirekt von erneuten vorübergehenden Schließungen (Bund-Länder-Beschluss) durch die Corona-Pandemie betroffen sind, können diese außerordentliche Wirtschaftshilfe beantragen. Sie wird anteilig für jeden Tag im November 2020 berechnet, an dem ein Unternehmen tatsächlich vom Corona-bedingten Lockdown direkt, indirekt oder über Dritte betroffen war (Leistungszeitraum).

  • Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten können eine einmalige Kostenpauschale in Höhe von bis zu 75 Prozent ihres Umsatzes von November 2019 erhalten. Die Höhe errechnet sich aus dem durchschnittlichen wöchentlichen Umsatz des Vorjahresmonats, gezahlt wird sie für jede angeordnete Lockdown-Woche. Bei jungen Unternehmen, die nach November 2019 gegründet wurden, gelten die Umsätze von Oktober 2020 als Maßstab. Soloselbständige haben das Wahlrecht, als Bezugsrahmen für den Umsatz auch den durchschnittlichen Vorjahresumsatz 2019 zugrunde zu legen.

  • Für größere Unternehmen gelten abweichende Prozentanteile vom Vorjahresumsatz. Ihre Höhe wird im Einzelnen anhand beihilferechtlicher Vorgaben ermittelt. Anderweitige Hilfen für den Zeitraum wie beispielsweise Kurzarbeitergeld oder Überbrückungshilfe werden vom Erstattungsbetrag abgezogen. Mögliche spätere Leistungen aus der Überbrückungshilfe für den Zeitraum werden angerechnet.    

Die Antragstellung erfolgt elektronisch durch Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen, vereidigte Buchprüfer*innen oder Rechtsanwält*innen über die Überbrückungshilfe-Plattform (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de). Diese Form der Beantragung soll Missbrauch vermeiden. Gleichzeitig soll sie aber auch möglichst einfach sein.

Soloselbständige können bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro direkt im eigenen Namen einen Antrag stellen, also ohne die Einschaltung von Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen, vereidigten Buchprüfer*innen oder Rechtsanwält*innen. Vorausetzung ist, dass bislang kein Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt wurde.

Die Antragstellung ist seit dem 25. November 2020 möglich. Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020 (Quelle: Bundesfinanzministerium).

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Überbrückungshilfe wird verlängert und erweitert – die Überbrückungshilfe III

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Es handelt sich um unbürokratische und schnelle Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

Die Überbrückungshilfe III hat eine Laufzeit von Januar 2021 bis Juni 2021. Dazu gehört auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbständige“. Damit soll der besonderen Situation von Soloselbständigen, insbesondere Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden Rechnung getragen werden. Zu den zu berücksichtigenden Kosten soll für diese Gruppe künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von 25 Prozent des Umsatzes im Vergleichszeitraum zählen. Die Neustarthilfe beträgt einmalig bis zu 5.000 Euro und deckt den Zeitraum bis Juni 2021 ab (Quelle: Bundesfinanzministerium).

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

KfW-Schnellkredit

Künftig auch für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten. Auf diesem Weg können Unternehmen in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen bei ihrer Hausbank zügig einen Kredit in Höhe von bis zu 300.000 Euro erhalten, abhängig vom Umsatz im Jahr 2019. Eine Kreditrisikoprüfung findet nicht statt, der Bund übernimmt dafür das vollständige Risiko und stellt die Hausbanken von der Haftung frei. Mehr Informationen zum Schnellkredit finden Sie bei der KfW unter corona.kfw.de.

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie treten am 2. November bundesweit weitere Maßnahmen für zunächst vier Wochen in Kraft. Hier das Wichtigste:

  • Kontaktbeschränkung auf zwei Hausstände
  • Freizeiteinrichtungen wie Theater oder Schwimmbäder, Fitnessstudios oder Saunen müssen schließen
  • Gastronomiebetriebe müssen schließen, es sind nur noch Liefer- und Abholangebote zulässig
  • Veranstaltungen, "die der Unterhaltung dienen", werden generell untersagt
  • Körpernahe Dienstleistungen werden untersagt, Ausnahmen sind medizinisch notwendiger Behandlungen und Friseurbesuche
  • Beherbergungsverbot für nicht-touristische Reisen
  • Außerordentliche Wirtschaftshilfe für betroffene Betriebe - Sie soll 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter betragen. Die Prozentsätze für größere Unternehmen werden nach Maßgabe der Obergrenzen der einschlägigen beihilferechtlichen Vorgaben ermittelt
  • Überbrückungshilfe soll verlängert und ausgeweitet werden, u.a. im Hinblick auf die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft sowie Soloselbständige

Geöffnet bleiben dürfen der Groß- und Einzelhandel sowie Schulen und Bildungseinrichtungen. (Quelle: IHK Köln)

 

Die Überbrückungshilfe geht in die Verlängerung - Anträge können ab sofort (21.10.2020)  gestellt werden

Um die Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Soloselbständigen und Freiberuflern zu sichern, die besonders unter Corona-bedingten erheblichen Umsatzausfällen leiden, werden seit Juli 2020 Zuschüsse zu betrieblichen Fixkosten als Überbrückungshilfe geleistet. Diese Hilfen sollen ein weiteres Mal verlängert und ihre Konditionen nochmals verbessert werden. Es ist zu erwarten, dass einige Wirtschaftsbereiche auch in den kommenden Monaten erhebliche Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebes hinnehmen müssen. Dies betrifft z. B. den Bereich der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft. Dazu wird das bestehende Instrument der Überbrückungshilfe zu einer Überbrückungshilfe III weiterentwickelt. An den Details arbeiten das Bundesministerium der Finanzen und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Quelle: Bundesministerium für Finanzen).

Ab sofort können Anträge auf Überbrückungshilfe für den Zeitraum September bis Dezember 2020 gestellt werden. Kleine und mittelständische Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberufler, die von der Corona-Bekämpfung besonders stark betroffen sind, erhalten mit der Überbrückungshilfe II Zuschüsse zu den Betriebskosten. Die Bedingungen wurden verbessert und erleichtert. Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)

Parallel verlängert die Landesregierung die NRW Überbrückungshilfe Plus, mit der ein Teil der Kosten des privaten Lebensunterhalts aus Landesmitteln gedeckt werden können. (Quelle: Pressemitteilung Land NRW v. 19.09.2020).

 

Gesetz zur Änderung des COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetzes -
Aussetzung der Antragspflicht bei Überschuldung bis zum 31. Dezember 2020 verlängert 

Die COVID-19-Pandemie ist noch nicht überwunden und viele Unternehmen sind aufgrund der Pandemie insolvenzgefährdet. Um Unternehmen auch weiterhin die Möglichkeit zu geben, sich unter Inanspruchnahme staatlicher Hilfsangebote und im Rahmen außergerichtlicher Verhandlungen zu sanieren und zu finanzieren, soll die Insolvenzantragspflicht weiterhin ausgesetzt werden können. Die weitere Aussetzung soll nur für Unternehmen gelten, die pandemiebedingt überschuldet, aber nicht zahlungsunfähig sind. (Quelle: Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz)

 

Die derzeitige Regelung zum Kurzarbeitergeld soll bis Ende 2021 verlängert werden

Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat am 26.08.2020 beschlossen das Kurzarbeitergeld von regulär zwölf auf bis zu 24 Monate zu verlängern. Die neue Bezugsdauer soll für Betriebe gelten, die bis zum 31. Dezember 2020 Kurzarbeit eingeführt haben. Längstens soll das Kurzarbeitergeld bis zum 31. Dezember 2021 gezahlt werden.

 

Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ werden Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber unterstützt auch in der Corona-Krise junge Menschen als Fachkräfte von morgen auszubilden. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die von der Corona-Krise erheblich betroffen sind können eine Ausbildungsprämie oder andere Förderungen aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beantragen.
Die Ziele sind:

  • Ausbildungsplätze erhalten (Ausbildungsprämie)
  • zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen (Ausbildungsprämie plus)
  • Kurzarbeit für Auszubildende vermeiden (Zuschuss zur Ausbildungsvergütung)
  • Übernahme bei Insolvenzen fördern (Übernahmeprämie)Die Bedingungen für alle t

Förderungen sowie die entsprechenden Formulare zur Antragstellung erhalten Unternehmen bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit.

 

BMVI stellt 170 Millionen Euro für die Busbranche bereit – Programm startet am 24.07.2020

Die wegen der Corona-Pandemie in wirtschaftliche Notlage geratenen Reisebusunternehmen können ab dem 24.07.2020 Hilfsgelder in Höhe von 170 Millionen Euro abrufen.
Mit dem nun aufgelegten Programm des BMVI werden die sogenannten Vorhalte- und Vorleistungskosten, die zwischen dem 17.03.2020 und dem 30.06.2020 angefallen sind, finanziert (Quelle: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur).

NRW-SOFORTHILFE:

Frist zur Rückzahlung der Soforthilfe wird verlängert: Berechnung bis Frühjahr 2021 und tatsächliche Rückzahlung Herbst 2021 möglich

Mehr Zeit zur Abrechnung und Rückzahlung eventuell über den Bedarf hinaus erhaltener Mittel hält benötigte Liquidität in den Betrieben. (Quelle: Pressemitteilung Land NRW v. 13.11.2020).

Zuwendungsempfängerinnen und -empfänger sind verpflichtet, den Anteil der Soforthilfe zurückzuzahlen, der höher ist als der tatsächliche Liquiditätsbedarf im Förderzeitraum. Hilfestellungen zur Ermittlung des Liquiditätsengpasses finden Sie hier. Bei Rückfragen hat das NRW-Wirtschaftsministerium eine Hotline eingerichtet: Tel. 0211 7956 4995.

Land setzt Verbesserungen bei der Abrechnung der NRW-Soforthilfe durch und nimmt das Rückmeldeverfahren zum Herbst wieder auf

Bei den Rückmeldungen zur Ermittlung der tatsächlichen Finanzierungslücke zu den gezahlten Soforthilfen hatten sich einige Abrechnungsvorgaben als problematisch erwiesen. Um Forderungen nach einem geänderten Rückmeldeverfahren gerecht zu werden, hielt das Land Nordrhein-Westfalen das Verfahren Mitte Juli zunächst an.

Nach den nun erzielten Verbesserungen wird das Rückmeldeverfahren noch vor den Herbstferien wieder aufgenommen. Die Rückmelde-Frist ist einheitlich auf den 30. November 2020 verlängert. Eventuelle Rückzahlungen auf das in der E-Mail angegebene Konto der zuständigen Bezirksregierung müssen bis zum 31. März 2021 erfolgen. (Quelle: Pressemitteilung Land NRW v. 19.08.2020)

Weitere Informationen hier
 

NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur“

Das NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur“ zur Bewältigung direkter und indirekter folgen der Corona-Krise soll lebendige und vielfältige Kulturlandschaft sichern und kreative Potenziale freisetzen. In einem 105 Millionen Euro Stipendienprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler werden 15.000 Stipendien á 7.000 Euro vergeben. Sie dienen der Absicherung von Künstlerinnen und Künstlern, die in den kommenden Monaten mit Beschäftigungsproblemen konfrontiert sein werden und unterstützt sie zugleich dabei, ihre künstlerische Arbeit auch unter den aktuell schwierigen Bedingungen fortzusetzen und so Einnahmen zu erzielen. Die Stipendien sollen helfen begonnene Projekte zum Abschluss zu bringen, neue Vorhaben zu konzipieren oder umzusetzen oder neue Vermittlungsformate zu erproben. Die Ausschreibung soll zeitnah erfolgen und richtet sich an freischaffende, professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten mit Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen.

 

Der 80 Millionen Euro starke Stärkungsfonds für Kultureinrichtungen richtet sich maßgeblich an vom Land oder den Kommunen getragene, kulturell bedeutsamen Einrichtungen sowie freie gemeinnützige Initiativen. Die Mittel unterstützen Einrichtungen, die wegen Corona-bedingter Einschränkungen keine ausreichenden Einnahmen erwirtschaften können und sich daher in einer finanziell angespannten und den Weiterbetrieb gefährdenden Situation befinden (Quelle: Pressemitteilung Land NRW v. 01.07.2020).

 

Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken."

Viele Einzelhändler in Nordrhein-Westfalen kämpfen mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Mit dem Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken - Sonderprogramm 2020“ will die Landesregierung Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung begleiten. Unterstützt wird der Aufruf vom Handelsverband Nordrhein-Westfalen und von den Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen.

Der Projektaufruf richtet sich an Unternehmen des stationären Einzelhandels, die nicht mehr als 49 Beschäftigte haben und auf einen Umsatz von maximal 10 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von bis zu 10 Millionen Euro kommen. Gefördert werden kurzfristige Projekte von Kleinunternehmen, die sich erstmalig digital aufstellen oder den Auf- oder Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen wollen. Die Projekte müssen bis zum 31.12.2020 abgeschlossen sein. Der Höchstbetrag der Förderung liegt bei 12.000 Euro bei einem Fördersatz von bis zu 90 Prozent. Das Projekt muss zudem unmittelbar der Abwehr oder der Abmilderung der Folgen der Corona-Krise dienen. Projektideen können ab sofort bis zum 30.08.2020 beim Projektträger Jülich eingereicht werden (Quelle MWIDE 2020). Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Bund beschließt neues Konjunkturpaket in Höhe von 130 Mrd. Euro

Am 03. Juni hat die Bundesregierung aufgrund der Corona-Krise ein neues Konjunkturpaket in Höhe von 130 Mrd. Euro beschlossen. Dieses Paket umfasst 57 Punkte und soll u.a. die Konjunktur im Land stärken und Arbeitsplätze sichern. Neben steuerlichen Maßnahmen und Überbrückungshilfen beinhaltet es auch Investitionsanreize. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Ehrenamtliche Aktivitäten während der Corona-Pandemie

Das Land hat dem Rhein-Erft-Kreis zur Unterstützung ehrenamtlicher Aktivitäten zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise 25.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Die finanzielle Unterstützung richtet sich an Freiwilligenagenturen sowie andere rechtsfähige Engagement fördernde Einrichtungen, selbstorganisierte, bürgerschaftlichen Initiativen der Nachbarschaftshilfe und Vereine im Rhein-Erft-Kreis, die mit ihren Hilfsangeboten vor allem älteren und vorerkrankten Bürgerinnen und Bürger in der derzeitigen Corona-Krise zur Seite stehen.

Um möglichst viele gemeinnützige Organisationen zu unterstützen, können Freiwilligenagenturen, Nachbarschaftsinitiativen und Vereine die Erstattung von Auslagen bis zu 500 Euro beantragen.

Grundsätzlich können die Mittel bis Ende des laufenden Haushaltsjahres, also bis zum 31. Dezember 2020, ausgezahlt werden (Quelle: Rhein-Erft-Kreis).

 

Ihre Ansprechpartner zum Thema „Corona-Hilfen“

Weitere Informationen und Hilfestellungen

02271 99499-0 info@wfg-rhein-erft.de
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