Medizin trifft Medien - Digitalisierung als Brücke zwischen den Branchen

Mehr Zeit für die Patienten - wie Digitalisierung den Arztbesuch verändert!

Sind Patientinnen und Patienten unzufrieden, wenn sie das Sprechzimmer verlassen, liegt das oft an der wenigen Zeit, die Haus- oder Fachärzte ihnen widmen können. Dabei sind gerade ein offenes Ohr und die Zuwendung der Ärztin oder des Arztes so wichtig für die optimale Behandlung von Menschen. Das besondere Vertrauensverhältnis und eine ausführliche Beratung spielen eine große Rolle. Die Angst wächst, dass durch den Einzug der Digitalisierung in Arztpraxen die Menschlichkeit im Behandlungszimmer verloren gehen könnte.

Mit den Konsequenzen der modernen Gesundheitsversorgung durch Digitalisierung setzte sich die Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH (WFG) gemeinsam mit St@rt Media Hürth in ihrer Veranstaltung „Medizin trifft Medien“, am 27.09.2017, auseinander. Über dreißig Teilnehmende aus dem gesundheits- und Medienbereich diskutierten intensiv und leidenschaftlich die Auswirkungen der Digitalisierung auf ihre jeweiligen Branchen und Zielgruppen.

Der bekannte Spiegel-Bestseller-Autor Prof. Dr. habil. Robin Haring, Susann Hüttner von Microsoft und Max Lückgen, Snapcube Hürth, erläuterten das Zusammenspiel von digitaler Transformation und Medien im Gesundheitswesen. Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten für Diagnose, Therapie und Prävention sowie für den gesamten Pflegebereich und die Ausbildung von Studierenden. „Die gewonnene Zeit kommt den Patienten zugute“, sagt Prof. Dr. Beate Braun, Geschäftsführerin der WFG. „Wir müssen die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen - so können schnellere und genauere Diagnosen getroffen werden“, ist sich Braun sicher. Einig ist sie sich mit den Referenten, dass der Mensch im Mittelpunkt stehen muss und der Nutzen für den Menschen das Ziel ist.

 

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Beate Braun
t. 02271 99 4 99 12
m. bbr@wfg-rhein-erft.de