Gesund und leistungsfähig durch Sport

„Wer sich ausreichend bewegt, ist ausgeglichener und leistungsfähiger“, ist Prof. Dr. Klara Brixius, Sporthochschule Köln überzeugt. Mit ihrem Vortrag „Bewegung als Motor im lebenslangen Lernprozess – ein möglicher Wettbewerbsfaktor?“, stellt sie die Bedeutung von Sport, Bewegung und Fitness für die Bildung und Gesunderhaltung von Menschen im Berufsleben dar.

„Wer sich ausreichend bewegt, ist ausgeglichener und leistungsfähiger“, ist Prof. Dr. Klara Brixius, Sporthochschule Köln überzeugt. Mit ihrem Vortrag „Bewegung als Motor im lebenslangen Lernprozess – ein möglicher Wettbewerbsfaktor?“, stellt sie die Bedeutung von Sport, Bewegung und Fitness für die Bildung und Gesunderhaltung von Menschen im Berufsleben dar. Motorisches und mentales Lernen hängen eng zusammen.  Durch sportliche Betätigung in den Pausen oder nach Feierabend sind Mitarbeiter leistungsfähiger und können bessere Ergebnisse erzielen. Die Möglichkeiten entsprechende Brücken zwischen Wirtschaft und Sport zu bauen sind vielfältig.

Der Wettbewerb um geeignete Mitarbeiter und Fachkräfte, verschärft sich zunehmend. Arbeitgeber müssen frühzeitig die Weichen stellen sich attraktiv aufzustellen. „Die Bedeutung der Work-Life-Balance gewinnt immer mehr an Bedeutung. Wer etwas für die Gesunderhaltung von Mitarbeitenden tut, kann als Arbeitgeber punkten“, ist sich Prof. Dr. Beate Braun, Geschäftsführerin Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH sicher. Und Harald Dudzus, Kreissportbund Rhein-Erft e.V. erklärt die Rolle der Vereine für Präventiv- und Rehasport. Werte, wie Disziplin und Pünktlichkeit werden im Sportverein ganz nebenbei trainiert ebenso wie das Einüben der deutschen Sprache für Personen mit Migrationshintergrund.

Bei der Auftaktveranstaltung „Bildungsdialogs Rhein-Erft“ am 16.04.2018 im MEDIO.RHEIN.ERFT, werden fünf Beispiele für gelungene Kooperationen vorgestellt.

Mit seiner Ausbildungsbörse Kinder und Jugendliche über den Sport an potenzielle Arbeitgeber heranbringen, ist das Ziel des Sportverein KAHRAMANLAR Brühl. Dabei bringt er Wirtschaftsunternehmen, die Stadt Brühl sowie die gefragten jungen Sportler zusammen, berichtet Vorsitzende Fatih Türk.

Weiter Beispiele stellen das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW mit dem Projekt Unterstützung minderjähriger, unbegleiteter Asylsuchender und die Gold-Krämer-Stiftung mit der Eingliederung von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben durch das Fußball-Leistungs-Zentrum dar. Das Christlichen Jugenddorf Frechen fordert und fördert Schulsport in Berufsschulen und „Interfit“ stellt das Programm zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement vor.

Bildungsanbieter, Unternehmen sowie Verbände präsentieren ihre Angebote und zeigen Schnittstellen zwischen Wirtschaft und Sport auf. Es gibt reichlich Raum für den Austausch zwischen den Teilnehmern und die Möglichkeit neue Kooperationen in Gang zu bringen.

Die Veranstaltung wurde vom Kreissportbund Rhein-Erft e.V. in gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH durchgeführt und stellte als Auftakt die weite Bandbreite von Kooperationsmöglichkeiten dar. Es folgen weitere Veranstaltungen, die sich vertiefend mit einem Aspekt des angebotenen Portfolios beschäftigen werden.

 

Weitere Informationen: 
David Eßer
t. 02271 99 4 99 15
des@wfg-rhein-erft.de