Entwicklung der Unternehmens- und Führungskultur

Workshop der WFG führt in die Methode des „Design Thinking“ ein. Teilnehmende erarbeiten in einem mehrstufigen Prozess, wie sie die Methode wirkungsvoll einsetzen können.

Was ist der heutigen Generation wirklich wichtig in Bezug auf ihren Arbeitsplatz? Wieviel Struktur brauchen Mitarbeitende im Unternehmen, wieviel Mitbestimmung und wieviel Freiheit? Qualifizierte Mitarbeitende zu finden und langfristig ans Unternehmen zu binden, ist eine große Herausforderung.

12 Unternehmerinnen und Unternehmer folgten einer Einladung der Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH (WFG), um die Design Thinking–Methode im Rahmen eines ganztägigen Workshops kennenzulernen.

„Die Führungskultur ist ein wesentlicher Baustein für Unternehmen um anziehend auf neue und qualifizierte Mitarbeiter zu wirken“, sagt David Eßer, Projektleiter bei der WFG. Im Workshop erarbeiteten die Teilnehmenden in einem mehrstufigen Prozess, wie sie die Methode wirkungsvoll einsetzen und dabei ihre eigene Führungskultur entwickeln oder weiter entwickeln können. Von besonderer Bedeutung ist dabei genau hinzuhören, wie die Bedürfnisse und die Motivation eines Mitarbeitenden oder eines Kunden sind. „Manches muss man auch zwischen den Zeilen lesen und überlegen, was damit wohl gemeint ist“, hat Anja Wilkens, Unternehmerin und Workshop-Teilnehmerin erfahren. Dabei könne es hilfreich sein die Perspektive zu wechseln und die Sicht des Kunden oder Mitarbeitenden anzunehmen. Eine vorgefertigte Meinung, was die „jungen Leute von heute“ erwarten und was ihnen besonders wichtig ist, wurde im Gespräch mit Probanden - und dem genauen Hinhören - schnell über Bord geworfen. So individuell die angehenden Fachkräfte sind, so individuell sind auch die Lösungen. Die Ideenfindung im Design Thinking erfolgt über eine gemeinsam entwickelte Fragestellung, die als Basis für verschiedene Lösungskonzepte dient. „Uns ist es wichtig aufzuzeigen, dass mit der Design Thinking-Methode auch die Führungskultur im Unternehmen weiterentwickelt werden kann“, erläutert Eßer das Engagement der WFG.

Weitere Informationen:

David Eßer

t. 02271 99 4 99 15

des@wfg-rhein-erft.de