Länger selbstbestimmt zu Hause!

Wie können ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt in Ihrer gewohnten Umgebung bleiben? Wie kann der Kontakt nach außen gehalten werden, wenn die Mobilität eingeschränkt ist? Welche Rolle spielen dabei technische Hilfsmittel?

Eine gute reale und digitale Vernetzung sowie der Umgang mit technischen Endgeräten kann Menschen im Wohnquartier helfen, die Lebensqualität zu verbessern und länger in der gewohnten Umgebung zu bleiben. Den demografischen Wandel hin zu einer innovativen Dienstleistungsregion mit zu gestalten war die Intention zum Aufbau von QuartiersNetzen im Ruhrgebiet. In einem Wettbewerb wurden vier Quartiere ermittelt und dort entsprechende Strukturen aufgebaut. Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung für 4 Jahre (2014 - 2018) gefördert.

Zu Besuch beim Quartier Schaffrath/Rosenhügel in Gelsenkirchen informiert sich die Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH, ob der Rhein-Erft-Kreis von den Erfahrungen der Quartiersarbeit im Ruhrgebiet profitieren kann und welche Strukturen dazu aufgebaut werden müssen. 

Gemeinsam mit Vertretern von Pflegedienstleistern und Politik traten sie mit den Projektverantwortlichen in den Austausch. Besonders spannend waren die Berichte, wie bisher technikunerfahrene ältere Menschen an die Nutzung von digitalen Endgeräten heranführt wurden sowie die Vorstellung von Möglichkeiten zur individuellen Technikbedienung. Regelmäßig stattfindende Quartiers- und Dienstleistungskonferenzen tragen zur Beteiligung der betroffenen Menschen und aller Akteure im QuartiersNetz bei.

Weitere Informationen: 

Sophia Schiffer

Tel: 02271 99499-20

ssc@wfg-rhein-erft.de