Systemhaus Dialog 2030

Von 21. April 2026 13:00 bis 21. April 2026 18:00

 

Die Rolle von Systemhäusern im IT-Markt ist heute weniger selbstverständlich als noch vor wenigen Jahren. Sie agieren in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken, in denen sich Zuständigkeiten, Abhängigkeiten und wirtschaftliche Spielräume fortlaufend verschieben.

IT wird von Kunden zunehmend als dauerhafte Leistung erwartet, nicht mehr als Projekt oder Produkt. Gleichzeitig geraten klassische Erlösquellen unter Druck: Margen sinken, Personalkosten steigen, und der Aufwand für Betrieb, Dokumentation und Absicherung wächst. Viele Systemhäuser und MSPs bieten heute Services an, ohne klar beantworten zu können, welche davon langfristig profitabel sind – und welche vor allem Risiko binden.

Über die Zukunft von Systemhäusern entscheidet nicht die nächste Technologie. Ausschlaggebend ist ihre Fähigkeit, gegenüber Kunden und Partnern eine klar abgegrenzte Rolle einzunehmen und einen eigenen, unverzichtbaren Wertbeitrag zu leisten.

Die Workshopreihe „Systemhaus Dialog 2030“ richtet sich an Geschäftsführer und Bereichsleiter, die sich mit diesen Spannungsfeldern aktiv auseinandersetzen wollen.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragen:

  • Welche Services lassen sich heute noch wirtschaftlich betreiben – und wo subventionieren Systemhäuser ihre Kunden?
  • Welche Rolle können und wollen Systemhäuser künftig übernehmen, wenn Themen wie Regulierung und Compliance näher an sie heranrücken?
  • Wie verändert der Einsatz von KI die Erwartungen der Kunden – und was davon lässt sich realistisch als eigenes Leistungsangebot abbilden?  
  • Welche organisatorischen Veränderungen sind notwendig, wenn Beratung, Betrieb und Verantwortung zunehmen, klassische Rollenprofile jedoch nicht mehr greifen?  

Dabei geht es nicht um Zukunftsvisionen oder Technologietrends, sondern um konkrete Entscheidungsfragen:

Was müssen Systemhäuser künftig selbst beherrschen – und wo ist ein bewusster Rückgriff auf Partner sinnvoll? Wo stärkt Spezialisierung die eigene Position – und wo erzeugt sie strukturelle Abhängigkeiten? Wie lassen sich Portfolio, Teams und Vertrieb so ausrichten, dass sie unter veränderten Rahmenbedingungen wirtschaftlich tragfähig bleiben?

Die Veranstaltung ist als interaktiver Workshop konzipiert. Kurze Praxisimpulse – unter anderem von MSPs und ausgewählten Akteuren aus dem Channel – bilden den Ausgangspunkt für moderierte Diskussionen. Ziel ist der offene Austausch auf Augenhöhe, nicht die Präsentation fertiger Lösungen.

Der Systemhaus Dialog 2030 adressiert ausschließlich Vertreter von Systemhäusern, MSPs und regionalen CSPs. Die Teilnehmerzahl ist bewusst begrenzt, um einen intensiven und vertraulichen Austausch zu ermöglichen – für Entscheider, die vor echten Weichenstellungen stehen und diese nicht isoliert treffen wollen.

Weiterführende Informationen und Anmeldung hier. 

 

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